Akademie der Wissenschaften besucht Otto Bock

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Text von: redaktion

Die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen hat auf ihrer auswärtigen Sitzung die Otto Bock HealthCare GmbH in Duderstadt besucht. 27 Mitglieder, darunter Professoren der Medizin, Physik, Mathematik, Chemie, Rechtswissenschaften und Volkswirtschaftslehre besichtigten das Unternehmen und informierten sich über die modernste Orthopädietechnik weltweit.

„Otto Bock ist eines der besonders forschungsstarken und international führenden Unternehmen in unserer Region. Der Akademie ist es wichtig, mit solchen Unternehmen im engen Kontakt zu stehen, um verfolgen zu können, wie Forschungsergebnisse in die Praxis umgesetzt werden“, sagte der Präsident der Göttinger Akademie, Stefan Tangermann.

Im Rahmen des Besuchs stellte Siegmar Blumentritt, Professor für Biomechanik und Forschungsleiter von Otto Bock, den Akademiemitgliedern den Studiengang ‚Orthobionik‘ an der Privaten Hochschule Göttingen vor. Blumentritt wies darauf hin, dass die medizintechnische Industrie gerade im orthopädietechnischen Sektor hochinnovative Produkte entwickele, die bereits heute und noch mehr in absehbarer Zukunft die Lebensqualität von behinderten oder an den Bewegungsorganen erkrankten Menschen deutlich verbessern werde.

„Damit diese hochmodernen Hilfsmittel indikationsgerecht und korrekt die Betroffenen erreichen können, braucht es zwingend innovative, zukunftsorientierte Ausbildungsgänge für entsprechende Fachkräfte wie das Studium ,Orthobionik‘ an der Privaten Hochschule Göttingen“, so Blumentritt.

Die bisher einzigartige Ausbildung wird seit 2011 angeboten und wurde gemeinsam mit der Universitätsmedizin Göttingen, der Bundesfachschule für Orthopädietechnik in Dortmund und die Otto Bock HealthCare GmbH entwickelt. Kurt Schönhammer, Vizepräsident der Göttinger Akademie und Professor der Physik, fand es hochinteressant, diesen „neuen und noch zu wenig bekannten Studiengang“ kennen zu lernen: „Ein solches Angebot spricht wieder einmal für die vielfältigen Möglichkeiten, die der Forschungsstandort Göttingen bietet.“