Abgabe kleiner Elektroaltgeräte im Supermarkt möglich

©Adobe Stock
Text von: Redaktion

Seit Juli 2022 müssen auch Lebensmittelgeschäfte wie Super- und Drogeriemärkte und Discounter ausgediente Elektrokleingeräte zurücknehmen. Eine Verpflichtung zum Neukauf eines Gerätes besteht nicht. Anders sieht es dagegen bei großen Elektroaltgeräten aus. Hier greift die Rücknahmeverpflichtung nur bei einem Neukauf eines vergleichbaren Gerätes, informieren die  Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB).

Seit Juli 2022 müssen auch Lebensmittelgeschäfte wie Super- und Drogeriemärkte und Discounter ausgediente Elektrokleingeräte zurücknehmen. Eine Verpflichtung zum Neukauf eines Gerätes besteht nicht. Anders sieht es dagegen bei großen Elektroaltgeräten aus. Hier greift die Rücknahmeverpflichtung nur bei einem Neukauf eines vergleichbaren Gerätes, informieren die  Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB).

Das überarbeitete Elektro- und Elektronikgesetz (ElektroG) verpflichtet nun auch den Lebensmittelhandel mit einer Verkaufsfläche von mindestens 800 Quadratmeter zur Rücknahme von höchstens drei Elektrokleingeräten pro Abgabe (Merkmal ist eine Kantenlänge von höchstens 25 Zentimetern, z.B. Toaster, Mixer, Kaffeemaschinen auch  Smartphones), wenn dieser mehrmals im Jahr oder dauerhaft solche Geräte verkauft. Damit diese neue verbraucherfreundliche Rückgabemöglichkeit auch angenommen wird, soll der  einschlägige Handel seine Kundinnen und Kunden darüber auch in geeigneter Weise gut informieren.

„In diesem neuen dezentralen Rücknahmesystem sehen wir eine kundenfreundliche  Ergänzung zu der kostenfreien Altgeräterücknahme von Klein- und Großgeräten auf unserem Recyclinghof“, so Heindorf, Sprecherin der GEB. Leicht erreichbare Sammelstellen sind die beste  Voraussetzung, um ausgediente Elektrogeräte umweltgerecht und damit richtig zu entsorgen. „Schadstoffe werden verlässlich erfasst und wertvolle Rohstoffe zurückgewonnen“, informiert  Heindorf weiter.