Ab 2008 Internationale Schule in Göttingen

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Text von: Redaktion

Das Felix-Klein-Gymnasium (FKG) in Göttingen will als erste öffentliche Schule in Niedersachsen mit Beginn des Schuljahres 2008 / 2009 seine Arbeit als „Internationale Schule“ aufnehmen.

Die fortschreitende Internationalisierung unserer Gesellschaften beeinflusst längst direkt das Leben vieler Familien. In der Wissenschaftsstadt Göttingen sind es gerade auch die Forscher und Entwickler, ob Doktorandin, Max-Planck-Direktor oder Entwicklungsingenieur in einem Unternehmen, die international geprägte Lebensläufe aufweisen. Wie die Forschungseinrichtungen so konkurrieren auch global agierende Firmen weltweit um fachkundiges Personal und Spezialisten.

Diese Internationalisierung stellt aber oft die mitreisenden Familien und insbesondere die Kinder vor erhebliche Probleme, gerade in der schulischen Ausbildung. Diesen Problemen Rechnung zu tragen hat sich die aus einer Elterninitiative am Felix-Klein-Gymnasium entstandene, „Initiative Internationale Schule Göttingen“ (ISGoe) zur Aufgabe gestellt.

Das FKG, das schon seit langem Erfahrung mit einem bilingualen Zug hat, und die Stadt Göttingen als Schulträger und die Südniedersachsen Stiftung, haben die durch eine Elterninitiative entstandene Initiative unmittelbar aufgegriffen und mitgeformt. Die Göttinger Max-Planck-Institute, die Universität und wichtige Unternehmen der Region unterstützen die Initiative, um den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Göttingen im weltweiten Wettbewerb um Fachpersonal zu stärken.

Ein wichtiges Ziel der Initiative ist, dass der Internationale Zweig am FKG als Abschluss – alternativ zum Abitur – das internationale Bakkalaureat (IB) anbieten können soll, indem in den beiden letzten beiden Schuljahren das „Diploma Program“ der IBO implementiert wird.

Im März hat die Schule den ersten Teil des Antrags gestellt und hat damit den 18-monatigen Akkreditierungsprozess bei der „International Baccalaureate Organization“ (IBO) begonnen.