8,3 Prozent mehr Ausbildungsplätze in Südniedersachsen

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Text von: redaktion

In den IHK-Berufen gibt es in den drei südniedersächsischen Landkreisen Göttingen, Northeim und Osterode ein Plus von 8,3 Prozent bei den eingetragenen Ausbildungsverhältnissen gegenüber dem Vorjahr.

„In den IHK-Berufen gibt es in den drei südniedersächsischen Landkreisen Göttingen, Northeim und Osterode insgesamt am Stichtag 30. April 2007 ein erfreuliches Plus von 8,3 Prozent bei den eingetragenen Ausbildungsverhältnissen gegenüber dem Vorjahr“, berichtete der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der IHK Hannover Heinz Orlob auf der Ausbildungskonferenz Südniedersachsen in dieser Woche im Sartorius College. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir gemeinsam mit unseren regionalen Partnern es wieder schaffen werden, jedem ausbildungsfähigem Jugendlichen eine berufliche Perspektive anbieten zu können“. Momentan laufe wie in den vergangenen Jahren eine Call-Center-Aktion bei 2.000 passiven Ausbildungsbetrieben zur Akquisition neuer Ausbildungsplätze. Es werde in den Betrieben auch für die Ausbildung in neuen Berufen und für Einstiegsqualifizierungsplätze geworben. Darüber hinaus sei die IHK Hannover offen dafür, für Altbewerber und Bewerber, die in den Nachvermittlungsaktionen im Herbst keinen Ausbildungsplatz mehr bekommen haben, in Zusammenarbeit mit den Berufschulen auch bei vollzeitschulischen Ausbildungsgängen die Möglichkeit eines IHK-Abschlusses anzubieten. Dies gelte allerdings nur für eine Übergangszeit, bis die Bewerberzahlen aufgrund der demographischen Entwicklung wieder zurückgingen. In ihrer Begrüßung hob IHK-Vizepräsidentin Andrea Ruhstrat gegenüber den rund 35 Teilnehmern hervor, dass man die erfolgreiche regionale Zusammenarbeit der vergangenen Jahre im Rahmen des Paktes für Ausbildung fortsetzen wolle. Die IHK Hannover habe in den von ihr betreuten Berufen im Vierjahresvergleich von 2003 bis 2006 ein Plus von 10,5 Prozent bei den eingetragenen Ausbildungsverhältnissen verzeichnen können. Für dieses großartige Engagement sei den Ausbildungsbetrieben ganz herzlich zu danken.

Erfolgreich sei auch die Nachvermittlungsaktion 2006/07 in den drei südniedersächsischen Landkreisen gewesen. Von den 142 zu den Nachvermittlungsgesprächen erschienenen Jugendlichen konnten 67,5 Prozent in Ausbildung oder Qualifizierung vermittelt werden.

Das im vorigen Jahr von der IHK begonnene Mentorenprogramm sei sehr erfolgreich gewesen, berichtete Martin Rudolph (Foto), Leiter der IHK-Geschäftsstelle Göttingen. 37 Praktiker aus Wirtschaft, Schulen, Verwaltungen und aus der Politik seien inzwischen in Südniedersachsen ehrenamtlich tätig, um die Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft zu verbessern. Von Herbst 2006 bis Frühjahr 2007 haben 26 Mentoren an neun Haupt-, Real- und Gesamtschulen über die Anforderungen der Wirtschaft an Schüler und Schulabgänger informiert und Ausbildungsberufe vorgestellt sowie Betriebsbesuche organisiert. Auf der Website

www.ihk-mentoren.de haben Schulen, interessierte Jugendliche, Eltern und Persönlichkeiten, die sich für eine Tätigkeit als Mentor/in interessieren, weiterhin die Möglichkeit, sich umfassend zu informieren.

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