60 Jahre Autohaus Hermann

©Autohaus Hermann
Text von: Redaktion

Das Autohaus Hermann, mit seiner Unternehmenszentrale in Northeim, feierte in der dortigen Stadthalle mit 320 geladenen Gästen seinen 60. Geburtstag. Es gab viele tiefe Einblicke in die Firmengeschichte und ein buntes Abendprogramm, wie das Unternehmen mitteilt.

Im Jahr 1962 eröffnete Arthur Hermann in Northeim ein Renault-Autohaus. Damals hatte das Unternehmen zwei Mitarbeiter. Das Unternehmen ist der Marke bis zum heutigen Tage immer treu geblieben. Im Jahr 1971 übergab er den Betrieb an die Söhne Klaus und Wolfgang Hermann, zehn Mitarbeiter arbeiteten damals für das Autohaus. Es folgten neue Betriebe in Einbeck und Mühlhausen/Thüringen. Mit der Grenzöffnung gab es für das Unternehmen einen großen Expansionssprung. Mit der Gründung des Betriebes in Mühlhausen trugen Wolfgang und Klaus Hermann maßgeblich dazu bei, die Marke Renault auch in den neuen Bundesländern zu etablieren. Im Laufe der Jahrzehnte folgten die Standorte Höxter, Goslar, Göttingen und zuletzt Hildesheim. Zusätzlich zur Stamm-Marke Renault wurden die Marken Dacia und Ford ins Portfolio aufgenommen. Heute sind in der Hermann-Gruppe 240 Beschäftigte tätig.

Anlässlich der Festveranstaltung zum 60-jährigen Bestehen des Unternehmens wurde Wolfgang Hermann nach 51 Jahren Geschäftsführung in den Ruhestand verabschiedet. Der neue Sprecher der Geschäftsführung, Michael Zimbal, brachte es in seiner Laudatio auf den Punkt: „Wenn es galt, eine Aufgabe zu bewältigen, gibt es kaum einen Unternehmer, der dies so zielorientiert und schnell umgesetzt hat wie Sie. Manch Jüngerer hat es da schwer mitzuhalten.“ Wolfgang Hermann, der sich mit 77 Jahren aus dem operativen Geschäft verabschiedet, wird einen Sitz im Aufsichtsrat des Unternehmens bekleiden. Die Familie Hermann leitet den Aufsichtsrat, in dem Dipl. Kfm Thorsten Hermann als Vorsitzender und Dr. med. Peter Hermann als stellv. Vorsitzender tätig sind.

Auf Wunsch von Wolfgang Hermann wurde bewusst auf Geschenke und Aufmerksamkeiten verzichtet. Stattdessen gab es die Möglichkeit einer Spende zugunsten der Hospizstiftung Northeim, Einbeck, Uslar. Über 6.600 Euro kamen so zusammen und Wolfgang Hermann betonte: „Das Konto ist noch nicht geschlossen.“

Im Verlaufe des Abends haben die Anwesenden durch die fünf geführten Talkrunden viel über die Familien- und Firmengeschichte erfahren. Neben einem köstlichen Buffet gab es außerdem musikalische Begleitung durch die Weimarer Band „Rest of Best“. Überraschungsgast, „Mr. Moviestar“ Harpo sorgte dann mit all seinen Hits für den Abschluss eines gelungenen Abends.