40 Jahre „Göttingen” bei Lufthansa

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Text von: redaktion

Vor 40 Jahren erhielt erstmals ein Lufthansa-Flugzeug den Namen der Stadt Göttingen. Taufpatin war Elisabeth Leßner.

D-ABEO war das Kennzeichen der am 3. September 1968 auf dem Hannover Flughafen getauften Boeing 737-130. Taufpatin war Elisabeth Leßner, Gattin des damaligen Göttinger Oberbürgermeisters Walter Leßner. Drei Tage später, am 6. September, startete die „Göttingen“ mit dem stolzen Lufthansa-Kranich am Leitwerk erstmals zu einem Linienflug. Der Name der Universitätsstadt wurde seitdem zweimal auf modernere und größere Nachfolger übertragen und prangt momentan auf einem Airbus A340-300 mit dem Kennzeichen „D-AIGF“.

Die Tradition, Flugzeuge der Lufthansa mit den Namen deutscher Bundesländer und Städte zu versehen, geht auf den September 1960 zurück. Damals gab es in Frankfurt die erste Flugzeugtaufe, als die „Kranichlinie“ ihren allerersten Langstrecken-Jet, die damals moderne Boeing 707, in Dienst stellte. Der vierstrahlige Jet erhielt den Namen „Berlin“, Taufpate war der damalige regierende Bürgermeister Willy Brandt.