36. Göttinger Jazzfestival 2013

© Peter Heuer
Text von: redaktion

Seit vielen Jahren ist es ein Erfolgsmodell: das Miteinander von international renommierten und regional aktiven Musikerinnen und Musikern, die gemeinsam mit ihren Zuhörern ein großes Jazzfest feiern. Hilmar Beck, Vorstandsmitglied des Vereins Jazzfestival Göttingen e.V., im Kurzinterview.

Herr Beck, das legendäre Göttinger Jazzfestival findet nun bereits zum 36. Mal statt. Was ist das Besondere an diesem Event, das diese lange Tradition aufrecht erhält?

Das Jazzfestival bleibt sich und seiner Konzeption auch im 36. Jahr treu: Wie gewohnt erwarten wir sechs (inter)nationale Jazzgrößen auf der Hauptbühne im Deutschen Theater, daneben 24 regionale und Göttinger Bands unterschiedlicher Stilistik und Alterszusammensetzung – vom Oldtime- bis zum Avantgarde-Jazz, von der Schüler Bigband bis zur professionellen Jazzcombo, auf der Studio- und Kellerbühne oder im Vorpro- gramm. Dies alles – ehrenamtlich als Non-Profit-Veranstaltung organisiert – zu vergleichsweise moderaten Eintrittspreisen und in der für Jazz & Begegnung bestens geeigneten Atmosphäre des Theaters ist das, was das Göttinger Jazzfestival auszeichnet.

Was unterscheidet das diesjährige Festival von seinen Vorgängern?

Wir haben 2013 eine Reihe zusätzlicher Kooperationen und Konzerte im Programm: im Esel in Sülbeck, im Uni-Klinikum, in St. Johannis, in der Stadthalle, im Nörgelbuff, wie immer im Lumière und in der Musa. Insgesamt präsentieren über 200 Musiker die Vielseitigkeit und die Aktualität des Jazz in 38 Einzelveranstaltungen.

Und was ist Ihr ganz persönliches Highlight in diesem Jahr?


Gleich mehrere: ,New Orleans Brass‘ mit den ,Soul Rebels‘, der Newcomer des europäischen Jazz Marius Neset, die Drumlegende Omar Hakim mit hochkarätiger Begleitung und ,Defunkt‘ in der Urbesetzung im 35. Jahr ihres Bestehens.

Weitere Informationen per E-Mail info@jazzfestival-goettingen.de oder unter www.jazzfestival-goettingen.de