3 Fragen – 3 Antworten: Konkrete Anlaufstelle

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Text von: redaktion

Die Göttinger Verlegerin Barbara Hirt wurde mit dem mit 5.000 Euro dotierten Preis “Goldenes Bild der Frau“ der Zeitschrift “Bild der Frau“ ausgezeichnet.

Die Göttinger Verlegerin Barbara Hirt wurde mit dem mit 5.000 Euro dotierten Preis „Goldenes Bild der Frau“ der Zeitschrift „Bild der Frau“ ausgezeichnet.

Was macht den Erfolg Ihrer Zeitschrift „KIDSgo!“ aus?

KIDSgo! bietet den Schwangeren und jungen Familien Orientierung und konkrete Anlaufstellen. In einer Lebensphase, in der alles neu ist und für die früher die Großfamilie als Informationspool diente, ist es heute sehr wichtig, sich ein soziales Netz aufzubauen und sich in der Kinder-Infrastruktur der eigenen Stadt zurechtzufinden. Dabei hilft unser Magazin. Diese Informationen gibt es nirgendwo sonst in solchen kompakten Überblicken – weder im Print noch im Internet.

Haben Sie damit gerechnet, sich in einer verlegerischen Nische so gut entwickeln zu können?

Ich wusste, dass es damals in Kassel, wo wir mit dem ersten Angebot gestartet sind, keine komplette Übersicht gab, und viele Nachfragen ergaben, dass sich die meisten Mütter so etwas wünschten. Dass diese Informationslücke deutschlandweit existiert und wir einmal so wachsen würden, damit hatte ich zu Beginn allerdings nicht gerechnet.

Welche Pläne haben Sie für die Zukunft?

Wir wollen mit KIDSgo! noch viel mehr Schwangeren und jungen Familien als „Kompass“ dienen. Im kommenden Jahr werden wir daher zusätzlich eine KIDSgo!-Ausgabe im Großraum Rhein/Main etablieren – mit einer geplanten Auflage von 60 000 Exemplaren. Weitere Großräume sind in der Vorbereitung und natürlich bauen wir auch unser Internetportal KIDSGO.DE permanent aus. Für 2007 haben wir auch einen weiteren Teilzeit-Ausbildungsplatz für eine junge Mutter im Verlag geplant. Die Vereinbarkeit von Kind und Job für alle meine Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter liegt mir sehr am Herzen.