Versteigerung von Fundsachen

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Das Fundbüro der Stadt Göttingen startet in Kürze die siebte Online-Versteigerung. Fundsachen aus der Stadt kommen für zehn Tage ab Donnerstag, 16. Juni unter den virtuellen Hammer.

Wer sich schon vorher über die zahlreichen Objekte der Auktion informieren möchte, kann sich ab Donnerstag, 19. Mai, auf der Internetplattform www.sonderauktionen.net einen Eindruck verschaffen.

Während bei gewöhnlichen Auktionen ein Artikel nach Ablauf einer festgelegten Zeit zum Höchstgebot verkauft wird, entwickelt sich der Preis bei der Auktion des Göttinger Fundbüros umgekehrt. Die Versteigerungen beginnen mit einem zuvor individuell festgesetzten Höchstpreis, der automatisch nach bestimmten Zeitabständen während der zehn Versteigerungstage herabgesetzt wird, bis ein Interessent zum aktuellen Preis „zuschlägt“.

Gebote können jedoch auch vor Erreichen des entsprechenden Preises abgegeben werden. Der Zuschlag erfolgt dann allerdings erst, wenn der Preis auf Höhe des Gebots gefallen ist und kein Interessent zuvor den Artikel für einen höheren Preis erstanden hat. Diese Auktionsform orientiert sich am Vorbild niederländischer Blumenauktionen. Künstliche Preistreiberei ist ausgeschlossen. Mindestpreise werden nicht festgelegt. Die Aussichten auf viele Ein-Euro-Schnäppchen sind günstig.

Zur siebten Online-Versteigerung stehen wieder Fahrräder aber auch Handys, Digitalkameras und Uhren zur Verfügung. Zur Teilnahme ist lediglich eine kurze Registrierung auf www.sonderauktionen.net erforderlich.