Spende an Christoph 44 und die Knochenmarkspende

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Der Göttinger Rettungshubschrauber Christoph 44 der DRF Luftrettung und die Knochenmarkspenderdatei Göttingen (KMSG) können sich über eine Spende von jeweils 1300 Euro freuen. Das Geld stammt aus dem Verkauf der 12. Auflage des Hubschrauberkalenders. Die Herausgeber des Kalenders, Stefan Rampfel und Dominik Schmidt, haben sich dazu entschlossen, die Überschüsse des Kalenders 2016 zu teilen und an zwei Institutionen zu spenden. Insgesamt kamen 2600 Euro zusammen, die jetzt überreicht wurden.


„Wir werden das Geld für die Anschaffung eines tragbaren Ultraschallgeräts einsetzen“


, sagt Christian Schulze, leitender Notfallsanitäter der Station Göttingen der DRF Luftrettung. „Es liefert den Rettungskräften schon an der Einsatzstelle wichtige Befunde, die sonst erst in der Klinik erfolgen könnten.“ Das Gerät ist kaum größer als ein Mobiltelefon. Mit ihm werden zum Beispiel innere Blutungen bei Verletzten sichtbar.
Auch Dr. Beatrix Pollok-Kopp, Leiterin der KMSG, freut sich über die 1300 Euro:


„Damit können wir fast 30 Typisierungen finanzieren, bei denen genetische Gewebemerkmale eines Menschen bestimmt werden.“


Zehn Merkmale des Blutes werden vom Spender erfasst und der Zentralen Knochenmarkspendedatei in Ulm zur Verfügung gestellt, auf die Ärzte weltweit Zugriff haben.

Allein in Deutschland erkranken pro Jahr rund 10000 Menschen an Blutkrebs. Oft kann nur eine Stammzellspende helfen. Teilnehmen kann jeder zwischen 18 und 55 Jahren, der gesund und bisher noch nicht registriert ist.

In den vergangenen 13 Jahren sind durch das Kalender-Projekt etwa 25.000 Euro an
gemeinnützige Organisationen in der Region Göttingen vergeben worden.