25 Jahre Laser-Laboratorium Göttingen

© Laser-Laboratorium Göttingen e. V.
Text von: redaktion

Laser-Laboratorium, das klingt “ein bisschen nach Science Fiction, nach Star Wars und Raumschiff Enterprise“, meint David McAllister, der Ministerpräsident des Landes Niedersachsen. Am Montag, 26. November, sprach er anlässlich der 25-Jahr-Feier des Laser-Laboratoriums Göttingen.

Das Institut, so der Christdemokrat, habe mit dazu beigetragen, dass der Laser auch „im realen Leben Karriere gemacht“ habe.

In der industriellen Fertigung, in der Kommunikation, in der Unterhaltungselektronik und der Medizintechnik sei der Einsatz der Lichtquelle nicht mehr fortzudenken.

Der Ministerpräsident erwähnte den Initiator des Laboratoriums, Fritz Peter Schäfer. Er habe Mitte der 1980er-Jahre den damaligen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht „bei Bier und Grillfleisch“ von der Notwendigkeit einer Brücke zwischen Forschung und Industrie überzeugt.

Das Institut sei unter der Schirmherrschaft des niedersächsischen Wissenschaftsministeriums entstanden.

Am Morgen des 26. November 2012 konnten der Vorstand des Trägervereins, Jürgen Troe, Gerd Marowsky, Stefan Hell und Bernd Stoffregen sowie der amtierende Direktor des LLG, Alexander Egner, mehr als 100 geladene Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, darunter neben dem Ministerpräsident auch Ministerin Johanna Wanka zu der Jubiläumsfeier begrüßen.

Bis heute stellt das Land die Grundfinanzierung. „Sie ist von 1,5 Mio. Euro im Jahr 2008 auf mehr als 1,7 Mio. im Jahr 2012 erhöht worden“, berichtete McAllister.

Die Begründung: „25 Jahre Laser-Laboratorium Göttingen sind eine großartige Erfolgsgeschichte. Das Laboratorium ist eine wichtige Säule für den Wissenschaftsstandort Göttingen geworden. Lasertechnik ist innovativ und gehört damit fest zu Niedersachsen.“

Der Ministerpräsident begrüßte die Übernahme des Büro- und Laboratoriumsanbaus durch den Trägerverein des Instituts für 3,9 Mio. Euro.

Dies ermöglicht dem Institut, die dringend notwendige Expansion sowie die Erschließung neuer Forschungsthemen weiter voranzutreiben. Darüber hinaus soll im Anbau – gemeinsam mit der Max-Planck-Gesellschaft – ein Photonik-Inkubator entstehen.

Die Präsidentin der Universität Göttingen, Ulrike Beisiegel, und Stefan Hell – für den Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft lenkten den Blick auf die enge Zusammenarbeit von Hochschule und außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit dem Laser-Laboratorium.

Der Oberbürgermeister der Stadt Göttingen, Wolfgang Meyer, hob die Bedeutung des Instituts für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Göttingen hervor.

Thomas Marr, Gesandter-Botschaftsrat der Kanadischen Botschaft in Berlin, sieht angesichts des wachsenden Markts für Laser ein „großes Potenzial“ für Kooperationen des Laser-Laboratoriums mit kanadischen Partnern.