25 Jahre Frühförderstelle der Stadt Göttingen

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Text von: redaktion

Die Frühförderstelle der Stadt Göttingen feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Das Jubiläum wird am Samstag, 27. April 2013, mit einer Festveranstaltung in den Räumen der Interdisziplinären Frühförderung (IFF) im ASC-Haus in der Danziger Straße 21 begangen.

Bereits am Freitag, 26. April, ermöglicht ein ‚Tag der offenen Tür‘, von 15 bis 17 Uhr bei Kaffee und Kuchen alles Wissenswerte über die Arbeit der städtischen Frühförderstelle zu erfahren.

Der kleine Festakt ab 11 Uhr sieht nach einer Begrüßung durch Stadtrat Siegfried Lieske einen Vortrag des Leiters der IFF, Wolfgang Dahms, sowie eine Festansprache von Martin Sohns über ‚Veränderte kindliche Entwicklungsrisiken – eine interdisziplinäre Herausforderung‘ vor.

1988 eröffnet, arbeitet die IFF von Beginn an als eine sogenannte ‚interdisziplinäre‘ Frühförderstelle: Sozial- und Heilpädagoginnen und – pädagogen, eine Krankengymnastin, eine Logopädin und ein Kinderarzt arbeiten als festes, zehnköpfiges Team zusammen und stimmen ihre Tätigkeiten aufeinander ab.

Die IFF ist eine Einrichtung für Eltern, die ein Kind mit Behinderung haben, oder die sich Sorgen wegen anderer Entwicklungsauffälligkeiten ihres Kindes machen. Dabei kann es um die Entwicklung der Motorik oder der Sprache gehen, um Auffälligkeiten im Spiel oder im Verhalten.

Die Frühförderstelle bietet Entwicklungsdiagnostik, Beratung der Eltern und des Umfeldes sowie die Förderung des Kindes, einzeln oder in Kleingruppen, an. Sie betreut Kinder vom Säuglingsalter bis zur Einschulung.

Weiterhin vermittelt sie für behinderte oder in ihrer Entwicklung stark auffällige Kinder Integrationsplätze in Regelkindergärten.

Hier bestehen verbesserte Arbeitsbedingungen, um diese Kinder entsprechend ihren Bedürfnissen unterstützen und fördern zu können. In den vergangenen 25 Jahren hat die IFF mehrere tausend Kinder aus Göttingen sowie deren Eltern betreut.

Die Familien kommen aus allen sozialen Schichten, und auch Eltern mit anderem kulturellen Hintergrund nehmen die Frühförderstelle regelmäßig in Anspruch. Die IFF arbeitet in einem engen Verbund mit vielen Netzwerkpartnern. Dies sind vor allem die Kindergärten, niedergelassene Therapeuten, die Kinderärzte und die Universitäts-Kinderklinik.

Mehr als 300 Kinder jährlich werden von den Eltern vorgestellt.

Das Motto der Frühförderstelle lautet: „Wir bieten Ihnen Zeit, Raum und ein offenes Ohr – wir begleiten Sie mit unserem Fachwissen und unserer Erfahrung bei der Klärung Ihrer Fragen.“

Dieser Ansatz wird von den Eltern sehr honoriert, wie Befragungen zur Zufriedenheit mit der Arbeit der Frühförderstelle zeigten. Die Eltern fühlen sich in einer schwierigen Lebensphase ernst genommen und unterstützt.

Dazu trägt auch das interdisziplinäre Konzept der Frühförderstelle bei. Es garantiert den Eltern abgestimmte Fachmeinungen und vermeidet isolierte oder widersprüchliche Aussagen. Dies gibt ihnen die nötige Sicherheit.