210 Millionen Euro für Bauvorhaben

© umg/schmidt
Text von: redaktion

Das Land Niedersachsen hat die Planungsmittel für den Klinikneubau der Universitätsmedizin Göttingen mit Zentral-OP und Bettenhaus sowie für den Neubau des Theodor-Förster-Zentrum und des Demenzforschungszentrum (DZNE) freigegeben. Die Bauarbeiten beginnen ab 2011.

Die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) hat für ihre großen Bauvorhaben „Grünes Licht“ erhalten. Denn das Land Niedersachsen hat den so genannten „Zuwendungsbescheid“ für die Planung des neuen Klinikbau mit Zentral-OP und einem neuen Bettenhaus im Gesamtvolumen von 150 Millionen Euro erteilt.

Darüber hinaus sind die Planungsmittel für den Neubau des Theodor-Förster-Zentrums (TFZ) mit dem Demenzforschungszentrum DZNE (Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen) mit Baukosten von 46 Millionen Euro frei gegeben. Baubeginn soll dann Ende 2011 für TFZ und DZNE und im Jahr 2012 für den Klinikbau sein.

„Mit den Zuwendungsbescheiden haben wir die ‚Fahrkarte‘ für unsere großen Bauvorhaben erhalten. Diese enormen Summen belegen das große Vertrauen des Landes Niedersachsen in die Zukunftsfähigkeit der UMG. Es stärkt auch die Wirtschaftsregion Göttingen und die universitäre Medizin in Niedersachsen“, sagt Barbara Schulte, Vorstand Wirtschaftsführung und Administration der UMG.

Das neue Bettenhaus mit etwa 570 Betten sowie der neue Zentral-OP mit 22 OP-Sälen sollen am so genannten „Schwänchenteich“ vor dem bisherigen Bettenhaus 1 gebaut werden. Der Neubau soll die operativen Fächer sowie eine neue Notaufnahme und einen Hubschrauberlandeplatz umfassen.

Das neue Gebäude für das TFZ mit dem DNZE wird neben den Psychiatrischen Kliniken in der von-Siebold-Straße entstehen. „Theodor-Förster-Zentrum und DZNE sind wichtige Entscheidungen für den Forschungsstandort Universitätsmedizin Göttingen““ sagt Cornelius Frömmel, Sprecher des Vorstandes der UMG. „Dieser Neubau symbolisiert auch die Innovationskraft des Forschungsstandortes Göttingen und insbesondere der Medizinischen Fakultät. Hier werden wir mit unseren wissenschaftlichen Partnern vernetzte Forschung auf modernstem und hohem Niveau leben können“, so Frömmel weiter.