18 Hospizbegleiter ausgebildet

©Hospiz an der Lutter
Text von: Redaktion

18 neue ehrenamtliche Hospizbegleiter unterstützen ab sofort das Ambulante Hospiz an der Lutter. In den Räumen des Hospizes in der Humboldtallee fand jetzt der feierliche Abschluss der achtmonatigen Ausbildung statt.

Die Kursteilnehmer sind zwischen 25 und 72 Jahre alt und kommen aus ganz unterschiedlichen Lebenssituationen und Berufszweigen. Im sogenannten Befähigungskurs wurden die Ehrenamtlichen auf diese besondere Form der Begleitung vorbereitet. Neben der persönlichen Auseinandersetzung mit den Themen Verlust, Sterben und Tod wurde grundlegendes Wissen über Phasenmodelle der Krisenbewältigung vermittelt und Kommunikationsmöglichkeiten dargestellt.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des ambulanten Hospizes sind nun befähigt, Menschen zu begleiten, sie im Alltag zu unterstützen, zu trösten oder einfach da zu sein. Das Angebot des Ehrenamtes richtet sich auch an betroffene Angehörige. Die Einsätze finden im häuslichen Umfeld der Erkrankten, in Alten- und Pflegeeinrichtungen, im stationären Hospiz sowie im Krankenhaus statt.

Die Ausbildung umfasst 100 Stunden und wurde geleitet von der Leiterin des Ambulanten Hospizes, Manuela Brandt-Durlach, und der Koordinatorin Manja Schondorf-Denecke. Auch in diesem Jahr wird es ab August einen neuen Kurs geben. Bei Interesse können sich Interessierte im Ambulanten Hospiz unter der Telefonnummer 0551 5034-3821 melden.

Bereits seit 1992 begleitet das Ambulante Hospiz an der Lutter Schwerstkranke und Sterbende sowie deren Angehörige. Mit über 80 ehrenamtlichen Mitarbeitern ist es ein Angebot für Menschen in Göttingen und Umgebung. Die Unterstützung durch den Ambulanten Hospizdienst ermöglicht es vielen Menschen, trotz weit fortgeschrittener Erkrankung in ihrem Zuhause zu bleiben.

Der Einsatz der Ehrenamtlichen ist für Betroffene grundsätzlich kostenfrei. Die Deckung der Kosten geschieht zum großen Teil durch Spenden.