Der Funke ist übergesprungen

©Alciro Theodoro da Silva
Text von: redaktion

Parkettum-Chef Artur Römmich hat auf der 16. faktor-Business-Lounge mit Stefan Merath neue Perspektiven entwickelt.

Die vergangenen vier Jahre waren für die Göttinger Firma Parkettum ziemlich aufregend. Geschäftsführer Artur Römmich ging einen neuen Weg und hat viel geändert und investiert: dank einem Impuls zum Nachdenken – und aus Überzeugung! Inspiriert wurde er dazu im Oktober 2013 von Unternehmercoach Stefan Merath, dem Redner der 16. faktor-Business-Lounge zum Thema: ‚Unternehmersein ist die geilste Lebensform überhaupt oder die vier Zielebenen: Wie Sie Ihre unternehmerische Energie voll entfalten.‘ „An diesem Abend war ich von Merath ehrlich gesagt noch nicht wirklich überzeugt“, verrät Römmich rückblickend. „Und doch war er der Funke zur Zündung des Feuers. Ich wurde neugierig. Die Lounge hat in mir den Drang geweckt, mir neues Wissen anzueignen.“

Und so entschied sich der Göttinger Spezialist für Holzfußböden und Fußbodenbeläge, der zuvor noch nie Geld in Weiterbildung investiert hatte, im Anschluss am Kongress ‚Light The Fire‘ in Hamburg teilzunehmen – einem dreitägigen Event mit mehreren Speakern, welches Merath organisierte. „Ich war vollkommen begeistert! Infiziert! Ich habe mir noch am selben Tag mehrere Bücher und Seminare der Redner gekauft und gleich darauf in allen Bereichen meiner Firma Veränderungen eingeleitet“, erzählt Römmich.

Ab diesem Moment wurde alles anders. Zahlreiche Weiterbildungsmaßnahmen wurden angestoßen: Personalentwicklung, Marketing, Online. Seitdem hat Parkettum die Strategie verbessert, Zielgruppen klar definiert, die Homepage überarbeitet sowie Marketing-Videos gedreht, und schließlich folgte sogar der Umzug in neue Räumlichkeiten. „Durch all das habe ich unheimlich viele Menschen kennengelernt, mit denen wir diesen Weg gegangen sind“, so Römmich. Durch sein neues Wissen konnte er die Qualität steigern und dadurch mehr Kunden gewinnen. Am wichtigsten sei ihm jedoch bis heute der neue Impuls zum Nachdenken gewesen.

Mit den Änderungen lief nicht von Anfang an alles perfekt. „Aber alle Maßnahmen, die wir in Angriff genommen haben, haben auch meine Person verändert. Ich habe gelernt, die Dinge anders zu sehen, auch mit Rückschlägen anders umzugehen – und daraus neue Ideen zu filtern sowie neue Wege zu suchen“, sagt der 44-Jährige. „Es gibt eigentlich gar keinen Rückschlag. Denn jeder Rückschlag ist eine neue Chance.“