Die etwas andere Imagekampagne

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Text von: faktor

Mit einer subtilen Kampagne präsentiert sich der nordhessische Landkreis in all seinen charmanten Facetten und geht dabei einen ungewöhnlichen Weg: Statt eine Werbekampagne zu schalten, werden Menschen und Projekte aus der Provinz filmisch begleitet.

Eschwege im November 2015 – Ist ein Leben in der Provinz möglich? Das hat sich so manch gestresster Großstädter sicherlich schon gefragt. Der nordhessische Werra-Meißner-Kreis gibt im Rahmen einer aufwändig produzierten Regionalkampagne eine klare Antwort. Unter dem Motto „In der Mitte von“ (www.inder-mitte-von.de) werden ab dem 10. November 2015 real existierende Bewohner und Projekte in Kurzfilmen dokumentiert, die in der Mitte Deutschlands eine Vielzahl an Möglichkeiten vorfinden, um selbstbestimmt ihre privaten und beruflichen Träume zu verwirklichen. Hier genießen sie die infrastrukturellen Freiräume, finden bezahlbare Immobilien und eine optimale Anbindung an die umliegenden Ballungszentren vor.

Ziel der Kampagne ist es, dieses schöne Stückchen Hessen auch kommunikativ in die Mitte Deutschlands zu rücken und damit Menschen für das Leben in der Provinz zu begeistern. Auftraggeber ist die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Werra- Meißner-Kreis, die gemeinsam mit der Sparkasse Werra-Meißner als Hauptsponsor, der VR-Bank Werra-Meißner, dem Regionalausschuss Werra-Meißner, der IHK Kassel-Marburg und der Initiative „Tu’s hier“ dieses von der Europäischen Union geförderte Projekt ins Leben gerufen hat. Dabei haben sich alle beteiligten Institutionen bewusst gegen eine klassische Werbekampagne entschieden. Statt verheißungsvoller Bilder und Werbetexte zeigt die Kampagne reale Persönlichkeiten, die ihren Lebensmittelpunkt bewusst in den Landkreis verlegt haben oder schon seit Generationen dort leben. Dramaturgisch wird dabei bewusst auf die Gegensätzlichkeiten eingegangen, die der Kreis zu bieten hat: vom schönsten Wanderweg Deutschlands zum Open-Flair-Festival, vom ambitionierten Jungunternehmer zum coachenden Clown und von der sich selbst versorgenden Studentin zu einem Jungkoch mit Aussicht auf einen Michelin-Stern.

Prominenter Fürsprecher der Kommunikation des Kreises ist Hubertus Meyer-Burckhardt. Der TV-Moderator wurde in Nordhessen geboren und fühlt sich bis heute stark mit der Region verbunden. In der Tat hat der 1.025 km² große Landkreis im Dreiländereck Hessen/Niedersachsen/Thüringen alles zu bieten, was Familien und Fachkräfte suchen, die bewusst leben möchten und nach einer ausgewogenen Work-Life-Balance streben, zum Beispiel:

  • eine hervorragende Anbindung an die Städte Kassel und Göttingen,
  • niedrige Immobilienpreise und ein attraktives Angebot an freien Grundstücken,
  • anspruchsvolle Schulen und Kitas sowie familienfreundliche Einrichtungen,
  • frische Bioprodukte direkt vom Feld aus der Bioregion Werratal,
  • ein vielfältiges Freizeitangebot im Sommer und im Winter.

Auch für ausgefallene Wünsche und Projekte seiner Bürger ist der Werra-Meißner-Kreis offen:

  • Als kostengünstige Alternative zum Eigenheim werden private Baugemeinschaften
    und Mehrgenerationenhäuser gefördert.
  • In Witzenhausen – dem kleinsten Studienort Deutschlands – befindet sich die
    weltweit erste Fakultät für Ökologische Agrarwissenschaft. Hier werden neben
    rund 1.000 Studenten auch internationale Delegationen in nachhaltiger
    Agrarproduktion fortgebildet.
  • Nachdem der FC Eschwege bereits auf dem letzten Platz in der Kreisklasse
    stand, stieg er dank der sportlichen Verstärkung durch 17 Flüchtlinge aus
    Eritrea und Somalia innerhalb einer Saison bis auf Platz zwei der Liga auf.

Mit der Kampagne „In der Mitte von“ werden diese und andere Geschichten aus dem Werra-Meißner-Kreis spannend inszeniert in den Rest Deutschlands getragen. Wer sich davon überzeugen will, dass es sich hier nicht doch um eine erfundene Werbestory handelt, sollte unbedingt hinfahren.

Weitere Informationen zum Landkreis unter:
www.in-der-mitte-von.de